Was ist Kollagen?

Kollagen ist bei vielzelligen Tieren und einschließlich dem Menschen vorkommendes Strukturprotein, welches vorwiegend im Bindegewebe ansässig ist. In Organismen, wie Pilzen, Pflanzen oder Einzellern lässt sich kein Kollagen finden. Anzutreffen ist es in Fasern von Bändern, Knochen, Knorpeln und Sehnen. Unter anderem bestehen gewisse Schichten der Haut auch aus Kollagen. Im menschlichen Körper macht es über 30% der Gesamtmasse aller Proteine aus. Es ist ein Grundbestandteil der Gelantinekapseln und wurde früher im Holzhandwerk als Leim verwendet.

Wovon ist die Bildung von Kollagen abhängig?

Um Kollagen zu synthetisieren ist Ascorbinsäure, also Vitamin C von Nöten. Eine Vielzahl an genetischen Krankheitsbildern basieren auf Defekten des Kollagenssystem und die damit verbunden Proteinen. Als Beispiele für besagte Krankheitsbilder folgen:

  • Alport-Syndrom (voranschreitende Verschlechterung der Nierenfunktion mit einhergehendem Befall des Innenohrs und der Augen)
  • Ehlers-Danlos-Syndrom (verschiedene Krankheiten, die auf eine Störung des Kollagenssystem zurück zu führen sind)
  • Osteogenesis imperfecta (erblich bedingt und eine Erkrankung des Bindegewebes, was zu einer unvollständigen Knochenbildung und erhöhter Brüchigkeit der Knochen führt)
  • Stickler-Syndrom (vererbtes Kollagenkrankheitsbild, was Gesichtsanomalien, Augenschäden, Hör- und Gelenkveränderungen hervorruft)

Nun ist Kollagen nicht gleich Kollagen. In Gelenken haben wir Typ 2 vor, in Muskel Typ 3 und die Haut weißt ein Mischverhältnis von Typ 1 und Typ 3 auf. Durch Hitze und Säuren können die natürlichen Strukturen des Kollagens zerstört werden. Natives Kollagen wird unter anderem bei Gelenkentzündungen bevorzugt.

Wie funktioniert Kollagen in unserem Körper?

Vorwiegend zum Körperaufbau verwendet hat Kollagen noch andere Funktionen im Körper:

  • Gelenke und Haut; Kollagen fördert die Regeneration und verbessert die Gewebeernährung. Tierversuche konnten zeigen, dass wenn diese mit leicht radioaktiv markiertem Kollagen gefüttert wurden, dieses Kollagen in Gelenk- und Hautstruktur mit einfloss. Vitamin C ist für diesen Prozess essentiell.
  • Entzündungshemmende Wirkung; Auch an Tierversuchen bewiesen, konnte gezeigt werden, dass Schmerzen an Gelenken und Haut, sowie Entzündungsherde an besagten Stellen, gelindert wurden.
  • Kardiovaskuläres System; Die hydrolisierte Form des Kollagens senkte leicht den Blutdruck.

Die Herstellung des Kollagenhydrolysat und seine Wirkung

Durch Erhitzen mit Säuren und Laugen kommt es zu kleinen Bruchstellen im Kollagen, sogenannte Kollagenpeptide. Dieses Gelantinehydrolysat bildet kein Gel, sondern ist flüssig. Durch die Hydrolysierung des Kollagens steigt die Bioverfügbarkeit, heißt, dass der Körper diese effizienter verwerten kann.

Studien an arthroseerkrankten Menschen mit Kollagenhydrolysat

Der Urheber dieser Studie ist McAlindo. Über 48 Wochen wurde eine Gruppe mit 10g Kollagenhydrolysat und eine Gruppe mit Placebos versorgt. Bei der Gruppe mit den 10g Kollagenhydrolysat ließ sich eindeutig eine Verbesserung der Knorpeldicke feststellen, wohingegen die Placebo-Gruppe Einbußen in Sachen Knorpeldicke hatte. Eine Studie, an der 200 Probanden im Alter 50+ teilnahmen,konnte sich bereits nach sechs Monaten Verbesserungen an Füßen, Knie, Hüfte und Wirbelsäule feststellen. Eine Studie die 2017 an 139 Sportlern durchgeführt wurde, zeigte, dass das Schmerzempfinden bei einer Dosierung von 5.000 mg Kollagenhydrolysat sich deutlich verbesserte.

Weitere Einsatzbereiche des Kollagenhydrolysat sind:

  • Verringert Cellulite
  • Verbessert die Nagelstruktur
  • Verbessert die Elastizität der Haut

Kollagenhydrolysat in Kombination

Um die Wirkung des Kollagens zu steigern, empfiehlt sich die Kombination mit folgenden Mikronähstoffen:

  • Vitamin C ist wichtig für die körpereigene Kollagenproduktion und sollte, da in der Gesellschaft allgemein unterdosiert, stets ergänzt bzw. vermehrt zu sich genommen werden.
  • Vitamin E, das wichtigste fettlösliche Antioxidant. Essentiel für einen gesunden Gelenkapparat sind 12g täglich, was heutzutage fast von niemandem eingehalten wird. Von daher lohnt sich das Supplementieren beider Vitamine.
  • Pflanzenextrakte; OPC Traubenkernextrakt fördert die Durchblutung und eignet sich hervorragend als Partner für Kollagen. Ein weiterer Vorteil ist der Abbau von oxidativem Stress, durch Sonne und Umweltbelastung bedingt.

Kollagen oder Hyaluronsäure?

Im Grunde genommen ist es irrelevant, welches Produkt hier benutzt wird. Eine große Anzahl an Studien zeigt, dass die Hyaluronsäure für die Haut und Gelenke positive Effekte hat.

Was ist Kollagen? Kollagen ist bei vielzelligen Tieren und einschließlich dem Menschen vorkommendes Strukturprotein , welches vorwiegend im Bindegewebe ansässig ist. In Organismen, wie... mehr erfahren »
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Was ist Kollagen?

Kollagen ist bei vielzelligen Tieren und einschließlich dem Menschen vorkommendes Strukturprotein, welches vorwiegend im Bindegewebe ansässig ist. In Organismen, wie Pilzen, Pflanzen oder Einzellern lässt sich kein Kollagen finden. Anzutreffen ist es in Fasern von Bändern, Knochen, Knorpeln und Sehnen. Unter anderem bestehen gewisse Schichten der Haut auch aus Kollagen. Im menschlichen Körper macht es über 30% der Gesamtmasse aller Proteine aus. Es ist ein Grundbestandteil der Gelantinekapseln und wurde früher im Holzhandwerk als Leim verwendet.

Wovon ist die Bildung von Kollagen abhängig?

Um Kollagen zu synthetisieren ist Ascorbinsäure, also Vitamin C von Nöten. Eine Vielzahl an genetischen Krankheitsbildern basieren auf Defekten des Kollagenssystem und die damit verbunden Proteinen. Als Beispiele für besagte Krankheitsbilder folgen:

  • Alport-Syndrom (voranschreitende Verschlechterung der Nierenfunktion mit einhergehendem Befall des Innenohrs und der Augen)
  • Ehlers-Danlos-Syndrom (verschiedene Krankheiten, die auf eine Störung des Kollagenssystem zurück zu führen sind)
  • Osteogenesis imperfecta (erblich bedingt und eine Erkrankung des Bindegewebes, was zu einer unvollständigen Knochenbildung und erhöhter Brüchigkeit der Knochen führt)
  • Stickler-Syndrom (vererbtes Kollagenkrankheitsbild, was Gesichtsanomalien, Augenschäden, Hör- und Gelenkveränderungen hervorruft)

Nun ist Kollagen nicht gleich Kollagen. In Gelenken haben wir Typ 2 vor, in Muskel Typ 3 und die Haut weißt ein Mischverhältnis von Typ 1 und Typ 3 auf. Durch Hitze und Säuren können die natürlichen Strukturen des Kollagens zerstört werden. Natives Kollagen wird unter anderem bei Gelenkentzündungen bevorzugt.

Wie funktioniert Kollagen in unserem Körper?

Vorwiegend zum Körperaufbau verwendet hat Kollagen noch andere Funktionen im Körper:

  • Gelenke und Haut; Kollagen fördert die Regeneration und verbessert die Gewebeernährung. Tierversuche konnten zeigen, dass wenn diese mit leicht radioaktiv markiertem Kollagen gefüttert wurden, dieses Kollagen in Gelenk- und Hautstruktur mit einfloss. Vitamin C ist für diesen Prozess essentiell.
  • Entzündungshemmende Wirkung; Auch an Tierversuchen bewiesen, konnte gezeigt werden, dass Schmerzen an Gelenken und Haut, sowie Entzündungsherde an besagten Stellen, gelindert wurden.
  • Kardiovaskuläres System; Die hydrolisierte Form des Kollagens senkte leicht den Blutdruck.

Die Herstellung des Kollagenhydrolysat und seine Wirkung

Durch Erhitzen mit Säuren und Laugen kommt es zu kleinen Bruchstellen im Kollagen, sogenannte Kollagenpeptide. Dieses Gelantinehydrolysat bildet kein Gel, sondern ist flüssig. Durch die Hydrolysierung des Kollagens steigt die Bioverfügbarkeit, heißt, dass der Körper diese effizienter verwerten kann.

Studien an arthroseerkrankten Menschen mit Kollagenhydrolysat

Der Urheber dieser Studie ist McAlindo. Über 48 Wochen wurde eine Gruppe mit 10g Kollagenhydrolysat und eine Gruppe mit Placebos versorgt. Bei der Gruppe mit den 10g Kollagenhydrolysat ließ sich eindeutig eine Verbesserung der Knorpeldicke feststellen, wohingegen die Placebo-Gruppe Einbußen in Sachen Knorpeldicke hatte. Eine Studie, an der 200 Probanden im Alter 50+ teilnahmen,konnte sich bereits nach sechs Monaten Verbesserungen an Füßen, Knie, Hüfte und Wirbelsäule feststellen. Eine Studie die 2017 an 139 Sportlern durchgeführt wurde, zeigte, dass das Schmerzempfinden bei einer Dosierung von 5.000 mg Kollagenhydrolysat sich deutlich verbesserte.

Weitere Einsatzbereiche des Kollagenhydrolysat sind:

  • Verringert Cellulite
  • Verbessert die Nagelstruktur
  • Verbessert die Elastizität der Haut

Kollagenhydrolysat in Kombination

Um die Wirkung des Kollagens zu steigern, empfiehlt sich die Kombination mit folgenden Mikronähstoffen:

  • Vitamin C ist wichtig für die körpereigene Kollagenproduktion und sollte, da in der Gesellschaft allgemein unterdosiert, stets ergänzt bzw. vermehrt zu sich genommen werden.
  • Vitamin E, das wichtigste fettlösliche Antioxidant. Essentiel für einen gesunden Gelenkapparat sind 12g täglich, was heutzutage fast von niemandem eingehalten wird. Von daher lohnt sich das Supplementieren beider Vitamine.
  • Pflanzenextrakte; OPC Traubenkernextrakt fördert die Durchblutung und eignet sich hervorragend als Partner für Kollagen. Ein weiterer Vorteil ist der Abbau von oxidativem Stress, durch Sonne und Umweltbelastung bedingt.

Kollagen oder Hyaluronsäure?

Im Grunde genommen ist es irrelevant, welches Produkt hier benutzt wird. Eine große Anzahl an Studien zeigt, dass die Hyaluronsäure für die Haut und Gelenke positive Effekte hat.

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