SARM - Die Zukunft des Muskelaufbaus?

SARM, auch bekannt als "Selektive Androgenrezeptor-Modulatoren", soll das Wundermittel schlechthin sein, wenn es um den Aufbau von Muskelmasse und Kraft geht. Es soll genau die selben Wirkungsmuster wie anabole und androgene Steroide haben und das ohne die bekannten Nebenwirkungen. So gesehen könnte es passieren, dass die noch gebräuchlichen Steroide wohl bald der Vergangenheit angehören werden. Dazu sei gesagt, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Wie diese Nebenwirkungen allerdings ausfallen könnten, ist bis dato noch nicht hinreichend erforscht. Das amerikanische Pharmaunternehmen Ligand Pharmaceuticals und die University of Tennessee sind die Pioniere in Sachen SARMs. Ligand Pharmaceutials experimentiert bereits sei 1998 an Wirkstoffen, die selektiv auf Skelettmuskulatur und Gewebe wirken sollen. Ziel der Erfindung bzw. der Forschung an diesen selektiv-androgenen Rezeptor Modulatoren ist es, in den Bereichen zu wirken, die einen starken Muskelschwund aufweisen. Dieser kann durch AIDS oder Krebserkrankungen hervorgerufen werden. Desweiteren ist Osteoporose ein weiterer Forschungsbereich der SARMs. Mann will die optimale Lösung anstreben. Wirkung ohne Nebenwirkung. Soll heißen, dass Nebenwirkungen, wie Wachstum der Prostata, Anschwellen der Brüste (Gynäkomastie), erhöhte Wassereinlagerungen, die bei der Behandlung der oben genannten Krankheiten auftreten können, vermieden werden sollen. Im Grunde genommen sollen nur die positiven Effekte der anabol-androgenen Steroide auftreten und alle negativen unerwünschten Nebenwirkungen sollen dann der Vergangeheit angehören. Einige der SARMs befinde sich sogar kurz vor einer Zulassung zum Medikament, wie Ostarine. Ein SARM, was sich in der Brustkrebsforschung befindet, antikatabole Wirkungen hat und sich positiv auf den Gelenk- und Sehnenapparat auswirkt.

Wie wirken die selektiven Androgenrezeptor Modulatoren?

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein gezieltes Andocken an die Adrogenrezeptoren, um die unerwünschten Nebenwirkungen zu vermeiden. Frauen wie auch Männer besitzen einen gewissen Testosteronhaushalt, der bei den Männern im Regelfall höher sein sollte. Das Testosteron ist unter anderem für den Aufbau und den Erhalt der Muskelmasse zuständig. Erhöht man durch externe Zufuhr den Testosteronspiegel, so hat dieses einen positiven Effekt aus Muskel- und Kraftzuwachs, wie auch einen Anti-Aging-Effekt. Allerdings, wie bereits erwähnt, gibt es auch die unangenehmen Nebenwirkungen. Die selektive Eigenschaft der Androgenmodulatoren hat natürlich zur Folge, das unerwünschtes Wachsen der Prostata oder auch der Haarausfall ausbleibt, bzw. nur leicht in Mitleidenschaft gezogen werden. In Punko Muskelaufbau und Kraftzuwachs stehen die Modulatoren, wie Ostarine, Ligandrol, Rad140 oder auch YK-11 im Vordergrund. Für eine effizientere Diätphase empfiehlt sih eher Andarine, bzw. Cardarine. Desweiteren ist es möglich sogenannte Stacks zu fahren, die eine Kombination aus verschiedenen SARMs beinhalten. Je nach Trainingsziel kann ein individueller Stack zusammen gestellt werden, der einen dementsprechenden Post Cycle beinhaltet. Die Einnahmeverfahren richten sich nach der Erfahrung des Sportlers, bzw. ob es die erste Kur oder bereits SARMs in der Vergangenheit genommen wurde. Je nach Stack lassen sich verschieden Wirkungsbereich stärken oder vernachlässigen.

SARM erstmals im Rampenlicht

Schaute man sich das jamaikanische Sprintteam in der Vergangenheit an, so liefen diese einem Rekord nach dem anderen davon. Ein Rekord jagte den nächsten und es hatte gefühlt kein Ende in Sicht. Wie war dieses möglich? Der wohl bekannteste des Teams ist Usain Bolt und hier soll es nun um eine Dame gehen, Bobby-Gaye Wilkins, die 2010 positiv beim 400m Lauf getestet wurde. Andarine (S4), wurde als leistungsförderndes Mittel festgestellt. Dieser Fall war der erster seiner Art, in dem nachgewiesen werden konnte, dass SARMS verwendet wurde. SARMS galt und gilt nach wie vor als die Zukunft des Muskelaufbaus und der Leistungssteigerung.

Die bekanntesten SARM und Co

Laut Studien, die bisher durchgeführt wurden, sollen SARM eine zehnfach stärkere Bindungsaffinität als Testosteron haben. Hier sollen die SARM gezielt an das anabole Gewebe gehen und androgenes Gewebe (z.B. die Prostata) weniger beeinflussen. Ebenfalls positiv soll sich dir Wirkung bei Knochengewebe zeigen, wie bei Nandronol .Derzeit geht man davon aus, dass sich bis zu 100 SARMs in den Forschungslaboren befinden. Hier sollen die gängigsten aufgelistet werden, um einen groben Überblick zu bekommen.

  • Andarine
  • Cardarine
  • Ligandrol
  • Ostarine
  • Radirol
  • YK-11
  • Ibutamoren
  • Stenabolic

Die oben genannten SARM lassen sich entweder seperat konsumieren oder, wie oben bereits erwähnt, als Stack kombinieren. Wer sich für die einzelnen Wirkungsweisen der SARMs interessiert, was dringend gerarten wird, der möge explizit zu der Kategorie des gewünschten SARM wechseln. Alle weiteren wichtigen Informationen lassen sich dort entnehmen.
Es folgt eine Tabelle mit den gängigsten SARMs und Co.

SARMAllgemeine Information
AndarineAuch bekannt als GTx-007 und S4, wurde dieses vom amerikanischen Pharmaunternehmen GTx entwickelt. Vorwiegend wird Andarine während Diätphasen verwendet. Es sorgt hier für einen Erhalt der Muskelmasse und der Kraft und kann somit die Fettverbrennung erhöhen. Die üblichen Dosierungen des Andarine bewegen sich bei Männern zwischen 50mg-100mg pro Tag und bei Frauen zwischen 10mg-50mg. Die Nebenwirkungen sollen durch eine schleichende Dosierung minimiert werden können. Soll heißen, dass mit einer geringen Dosis gestartet wird und innerhalb von zwei Wochen diese kontinuierlich erhöht wird, bis das Maximum erreicht wird. Dieses sollte nach spätestens drei Wochen erreicht sein. Beim Andarine sollte im Vergleich zu anderen SARM die Einnahmezeit möglichst gering ausfallen. Nach maximal acht Wochen sollte daher schluss sein. Es empfiehlt sich dringends eine Post Cycle Therapie mit einem SERM (Selektiver Östrogenrezeptor-Modulator), der die körpereigene Testosteronproduktion wieder ankurbelt. Geeignet hierfür sind Tamoxifen (Nolvadex). Zusätzlich sollte ein Aromatasehemmer verwendet werden. Anastrozol (Arimidex) ist hier anzuraten.
Letzten Endes ist zu sagen, dass es auch bei SARM keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Die Einnahme sollte wohl überlegt sein und eine ärztliche Überwachung wird empfohlen.
CardarineBekannter unter der Bezeichnung GW-501516 und Endurobol, zählt es eigentlich nicht zu der Familie der SARM sondern gehört zu der Wirkstoffgruppe der PPARδ-Agonisten. PPARδ-Agonisten (Peroxisome Proliferator-Activated Receptor Delta) stellen nukleare Hormonrezeptoren dar. Der Körper wird in diesem Fall umprogrammiert und zwar dahingehend, nicht die Kohlenhydrate als bevorzugte Energiequelle zu wählen, sondern die Fette. Gleichzeitig wird die Aufnahme der Glucose in die Skelettmuskulatur gefördert. Die allgemeine Ausdauer der Musklulatur wird hier besonders positiv beeinflusst, so das Cardarine besonders bei Ausdauersportlern beliebt ist. Die Dosierungen befinden sich im Rahmen zwischen 10mg-20mg pro Tag. Das Maximum der Einnahme liegt bei 12 Wochen. Es wird angeraten, die Dosierungen bzw. die maximale Einnahmezeit nicht zu überschreiten.
Auch hier gilt keine Wirkung ohne Nebenwirkung und eine ärztliche Überwachung wird empfohlen.
LigandrolAndere Bezeichnungen sind LGD-4033 und VK5211. Es befindet sich in der Krebsforschung bezüglich kataboler Zustände bei Krebstherapien. Ligandrol soll hier das Nonplusultra in Sachen Muskel- und Kraftaufbau sein. Laut Studien soll schon 1mg Ligandrol pro Tag ausreichen, um innerhalb von nur drei Wochen 1,5kg saubere Muskelmasse aufzubauen. Demzufolge soll es keine Wassereinlagerungen geben. In der Praxis sind dagegen bis zu 10mg üblich, was einen enormen Muskelwachstum zur Folge haben soll. Frauen sollten sich bei 3mg einordnen, um die Virilisierungserscheinungen (Vermännlichung) zu umgehen. Länger als acht Wochen sollte Ligandrol nicht eingenommen werden. Erwiesenermaßen eignet sich Ligandrol ideal für den Muskelaufbau und ist in Sachen Fettverbrennung nicht zu empfehlen. Deswegen wird es im Bodybuilding vor allen Dingen in Muskelaufbaukuren verwendet. Es wird eine milde Post Cycle Therapie angeraten, da sich die Nebenwirkungen verhältnismäßig in Grenzen halten. Empfohlen wird Clomiphen und in innerhalb weniger Woche sollte die körpereigene Testosteronproduktion wieder im Normalbereich sein.
OstarineEnobosarm, GTx-024, MK-2866 oder SARM-S22, alles Synonyme für ein und den selben Wirkstoff. Entwickelt vom amerikanischen Pharmaunternehmen GTx und Merck & Co, wird es bei Behandlungen von Brustkrebs bei Frauen untersucht und gilt als das am weitesten entwickelte SARM. Es soll ideal für den Muskelaufbau sein und dazu noch während den Diätphasen den dazugewonnenen Anteil an Muskelmasse erhalten (antikatabole Wirkung). Kurz gesagt, ein sauberer Muskelaufbau und Erhalt im Anschluss. Dazu soll es zur Heilung von Gelenk- und Sehnenapparat beitragen. Die Dosierung liegt ca. bei 25mg am Tag und die Einnahme sollte nicht länger als vier Wochen dauern. Frauen sollten bei 3mg pro Tag einnehmen. Bei erhöhter Dosis können hier auch Virilisierungserscheinungen auftreten. Wird der Regelfall eingehalten, kann sich die körpereigene Testosteronproduktion nach Beenden der Kur selbstständig wieder erholen. Maximl acht Wochen sollte eine Kur gehen. Verwendet man es länger als vier Wochen, sollte im Anschluss eine Post Cycle Therapie verwendet werden, wobei Clomiphen Citrat ausreicht.
Auch hier, keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Eine wohlüberlegte Einnahme mit ärztlicher Überwachung wird empfohlen.
RadirolDer Modulator RAD140, der die Wirkung von Testosteron erhöht und die Nebenwirkungen des anabol-androgenen Steroid reduziert. Daher ist es eines der interessantesten SARMS überhaupt. Doch auch ohne den Zusatz an Testosteron macht RAD140 seinem Ruf alle Ehre. In Tierstudien konnte eine um 120% anabolere Wirkung als bei einem Testosteron Propionat (hier wurde zusätzlich ein Ester ans Testosteron gehängt, um es im Körper länger haltbar zu machen) festgestellt werden. Die Nebenwirkungen vielen dabei weitaus geringer als bei herkömmlichen anabolen-androgenen Steroiden aus. Es soll mit RAD140 zu einem qualitativ hochwertigem Muskelaufbau und anschließenden zu keinem Verlust der gewonnenen Muskelmasse kommen. Gleichzeit sorgt RAD140 in der Alzheimforschung für Furore. Es soll eine schützende Wirkung vor neurodegenerativen Krankheiten besitzen und gilt als Hoffnungsschimmer. Die Dosierung liegt bei Männer um die 10mg und bei Frauen um die 5mg pro Tag. Länger als acht Wochen sollte die Kur nicht gehen. Eine milde Post Cycle Therapie wird empfohlen, da noch nicht hinreichend bewiesen werden konnte, inwieweit es die körpereigene Testosteronproduktion hemmt.
YK-11Benannt nach dem Leiter des Studienteams rund um YK-11, Yuichiro Kanno, ist es wohl eins der SARM mit viel Potential. Nicht nur die klassische selektive Wirkung, sondern auch die Funktion eines Myostatinhemmer soll dieser SARM in sich tragen. Myostatin ist für den regulierten Muskelwachstum zuständig. Mehr Muskeln bedeutet auch immer eine höhere Stoffwechselaktivität und einen erhöhten Kalorienbedarf. Seit geraumer Zeit wir an so einem Mittel geforscht, doch bis dato gibt es keines, was als Arzneimittel zugelassen wurde. Laut zwei Studien, die bisher erschienen sind, soll YK-11 eine stärkere Wirkung in punkto Muskelzuwachs besitzen, als Dihydrotestosteron (DHT, Metabolit des Testosteron und das eigentlich wirksame Androgen in vielen Organen). Zu den Nebenwirkungen ist aufgrund der geringen Studienzahl nichts zu sagen. Es wird trotzdem empfohlen eine Post Cycle Therapie mit Clomiphen zu machen. Die Dosierungen liegen bei 10mg bei den Männern und bei ca. 5mg bei den Frauen. Der Einnahmezeitraum sollte maximal acht Wochen betragen.
Auch hier soll mit Bedacht eingenommen werden. Da die Studienlage so dünn ist, wird empfohlen sich die Einnahme gut zu überlegen und gegebenenfalls diese von einem Arzt überwachen zu lassen.
IbutamorenEigentlich unter MK-677 bekannt, trägt dieser Agonist verschiedene Namen. MK-0677, L-163,191 oder früher unter Oratrope bekannt, um einige zu nennen. Bereits im ersten Satz als Agonist bezeichnet, handelt es sich hier im eigentlichen Sinne um keinen selektiven Androgenenrezeptor-Modulator (SARM), sondern um eine Chemikalie (HGH-Sekretagogum), die sich an einen Rezeptor bindet und diesen aktiviert. MK-677 ahmt hier die Wirkung des Ghrelin (Hungerhormon) nach und soll auch eine zusätzliche Ausschüttung des Wachstumshormons (GH) bewirken. Der Ursprung dieses "SARM" liegt in der Forschung für ein Mittel gege Muskelschwund, Osteoporose und Übergewicht. Seit 1995 wird an der Substanz geforscht. Nicht nur eine zusätzliche Ausschüttung des Wachstumshormon, sondern auch eine Erhöhung des IGF-1-Pegels (auch Somatomedine=Polypeptide, die als Wachstumsfaktoren wirken) soll Vorteile mit sich bringen. Ibutamoren soll laut Studien zu einer Erhöhung des Hormonspiegels, zu einer Erhöhuung der Muskelmasse, sowie zu einer Verbesserung der Knochendichte beigetragen haben. Ein weiterer positiver Effekt soll sein, dass es keine negativen Auswirkungen auf den Cortisol-Spiegel haben soll. In den ersten zwei bis drei Wochen sollen verstärkt Wassereinlagerungen auftreten, die dann wieder abklingen. Die Dosierungen schwanken zwischen 5mg und 50mg. Allgemein wird eine Menge von 2 x 25mg am Tag empfohlen. Die maximale Einnahme sollte zwischen 6-12 Wochen liegen. Meistens lässt hier bereits die Wirkung nach sechs Wochen nach. Bis her ist noch nicht bekannt, ob und wie sich MK-677 auf die körpereigene Testosteronproduktion auswirkt. Von daher gibt es momentan noch keinen Bedarf einer Post Cycle Therapie. Zum Abschluss sei wieder gesagt, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt.
Das Thema SARMs ist eine relativ junge Thematik, welche noch in den Kinderschuhen steckt. Hier sei hervor zu heben, dass die Einnahme stets wohl überlegt sei und ärztlicher Überwachung empfohlen wird.
StenabolicAuch bekannt als SR9009, handelt es sich hier nicht direkt um einen selektiven Androgenrezeptor Modulator, sondern um ein so genanntes Rev-Erb Ligand. SR9009 bindet sich in dem Fall an eine Gruppe von Proteinen, die man als Rev-ErbA bezeichnet. Das Anbinden des SR9009 Moleküls an diese Proteingruppe verstärkt dessen Wirkung. SR9009 beeinflusst unter anderem den Lipid- und Glucosemetabolismus und nimmt Einfluss auf die Fettspeicherzellen. Stenabolic erhöht die Mitochondrienanzahl in der Muskulatur und veranlasst somit eine Verbesserung der allgemeinen Ausdauer und der Muskelkraft. In einer Studie mit Mäusen konnten diese um bis zu 50% schneller laufen. Zusätzlich wird auch die Anzahl der Makrophagen erhöht. Um zu verstehen, wie wichtig diese Makrophagen sind, hier ein paar Aufgaben ihrerseits:
  • Initiiert und reguliert Abwehrreaktionen des Körpers gegen Entzündungen
  • Phagozytose (Eliminieren Bakterien in körpereigenen Zellen)
  • Vernichtung von Tumorzellen
  • Beseitigung von Zelldetritus (Zell- und Gewebsverfall)
  • Antigenpräsentaion (Sichtbarmachung von körpereigenen und körperfremden Molekülen)
  • Wundheilung
Kurz gesagt, defekte Mitochondrien werden entfernt und durch neue ersetzt. Folglich kann man sich auch vorstellen, in welchen medizinischen Bereichen SR9009 zum Einsatz kommt. Gegen Diabetes Typ II, eine Verbesserung des Cholesterinspiegel und ebenso gegen Sarcopenia (altersbedingter Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft), um welche zu nennen, sind Einsatzgebiete in der Medizin. Wie sehen die Dosierungen aus? Empfohlen wird eine Tagesdosis von 20mg-30mg. Da die Halbwertszeit von SR9009 sehr kurz ist, empfiehlt es sich alle zwei bis vier Stunden je nach Gesamtmenge immer 1/3 zu nehmen. Bei 30mg Tagesdosis wären das alle vier Stunden 10mg. Nebenwirkungen sind bei Stenabolic bis dato noch nicht bekannt. Es zeigt auch keine Auswirkungen auf die körpereigene Testosteronproduktion. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich einen Leber- Nierenschutz (N2Guard), 3-5 Kapseln am Tag, zu sich nehmen.
Die Einnahme sei auch hier wohl überlegt, da es noch keine aussagekräftigen Langzeitforschungen gibt. Eine medizinische Überwachung wird empfohlen.

Ein kleines Fazit

Es gibt diesen allzu bekannten und weisen Spruch, die Dosis macht das Gift. In Bezug auf SARMs sieht die Faktenlage momentan so aus, dass es keine Langzeitstudien am Menschen gibt. Alle Nebenwirkugen, die in Tierversuchen aufgetreten sind, kamen unter anderem auch durch überhöhte Dosierungen zu Stande. Die positiven Wirkungseigenschatften natürlich ebenso. Es ist offensichtlich, dass die Forschung an anabol/androgenen Steroiden weiter fortgeschritten ist, als bei SARMs, logischerweise, was die altbekannten Steriode nicht gerade nebenwirkungsfreier, bzw. sicherer in ihrer Verwendung gemacht hat. Wer eine Alternative zu den herkömmlichen Sterioden sucht und sich den eventuell positiven, wie auch negativen Konsequenzen bewusst ist, sollte SARMs ruihg in Betracht ziehen. Wie oben bereits erwähnt, die Dosis macht das Gift und wenn die Einnahme ärztlich überwacht wird, bzw. vor der Einnahme mit seinem Arzt des Vetrauens gesprochen wird und man für sich selbst entschieden hat, SARMs zu konsumieren dann möge dem nichts im Weg stehen. Eine gründliche Recherche bezüglich der selektiv Androgenrezeptor Modulatoren wird dem selbstverständlich vorausgesetzt. Schließlich trifft im Endeffekt jeder diese Entscheidung für sich, aus was für Gründen auch immer.

SARM - Die Zukunft des Muskelaufbaus? SARM , auch bekannt als "Selektive Androgenrezeptor-Modulatoren" , soll das Wundermittel schlechthin sein, wenn es um den Aufbau von Muskelmasse und... mehr erfahren »
Fenster schließen

SARM - Die Zukunft des Muskelaufbaus?

SARM, auch bekannt als "Selektive Androgenrezeptor-Modulatoren", soll das Wundermittel schlechthin sein, wenn es um den Aufbau von Muskelmasse und Kraft geht. Es soll genau die selben Wirkungsmuster wie anabole und androgene Steroide haben und das ohne die bekannten Nebenwirkungen. So gesehen könnte es passieren, dass die noch gebräuchlichen Steroide wohl bald der Vergangenheit angehören werden. Dazu sei gesagt, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Wie diese Nebenwirkungen allerdings ausfallen könnten, ist bis dato noch nicht hinreichend erforscht. Das amerikanische Pharmaunternehmen Ligand Pharmaceuticals und die University of Tennessee sind die Pioniere in Sachen SARMs. Ligand Pharmaceutials experimentiert bereits sei 1998 an Wirkstoffen, die selektiv auf Skelettmuskulatur und Gewebe wirken sollen. Ziel der Erfindung bzw. der Forschung an diesen selektiv-androgenen Rezeptor Modulatoren ist es, in den Bereichen zu wirken, die einen starken Muskelschwund aufweisen. Dieser kann durch AIDS oder Krebserkrankungen hervorgerufen werden. Desweiteren ist Osteoporose ein weiterer Forschungsbereich der SARMs. Mann will die optimale Lösung anstreben. Wirkung ohne Nebenwirkung. Soll heißen, dass Nebenwirkungen, wie Wachstum der Prostata, Anschwellen der Brüste (Gynäkomastie), erhöhte Wassereinlagerungen, die bei der Behandlung der oben genannten Krankheiten auftreten können, vermieden werden sollen. Im Grunde genommen sollen nur die positiven Effekte der anabol-androgenen Steroide auftreten und alle negativen unerwünschten Nebenwirkungen sollen dann der Vergangeheit angehören. Einige der SARMs befinde sich sogar kurz vor einer Zulassung zum Medikament, wie Ostarine. Ein SARM, was sich in der Brustkrebsforschung befindet, antikatabole Wirkungen hat und sich positiv auf den Gelenk- und Sehnenapparat auswirkt.

Wie wirken die selektiven Androgenrezeptor Modulatoren?

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich um ein gezieltes Andocken an die Adrogenrezeptoren, um die unerwünschten Nebenwirkungen zu vermeiden. Frauen wie auch Männer besitzen einen gewissen Testosteronhaushalt, der bei den Männern im Regelfall höher sein sollte. Das Testosteron ist unter anderem für den Aufbau und den Erhalt der Muskelmasse zuständig. Erhöht man durch externe Zufuhr den Testosteronspiegel, so hat dieses einen positiven Effekt aus Muskel- und Kraftzuwachs, wie auch einen Anti-Aging-Effekt. Allerdings, wie bereits erwähnt, gibt es auch die unangenehmen Nebenwirkungen. Die selektive Eigenschaft der Androgenmodulatoren hat natürlich zur Folge, das unerwünschtes Wachsen der Prostata oder auch der Haarausfall ausbleibt, bzw. nur leicht in Mitleidenschaft gezogen werden. In Punko Muskelaufbau und Kraftzuwachs stehen die Modulatoren, wie Ostarine, Ligandrol, Rad140 oder auch YK-11 im Vordergrund. Für eine effizientere Diätphase empfiehlt sih eher Andarine, bzw. Cardarine. Desweiteren ist es möglich sogenannte Stacks zu fahren, die eine Kombination aus verschiedenen SARMs beinhalten. Je nach Trainingsziel kann ein individueller Stack zusammen gestellt werden, der einen dementsprechenden Post Cycle beinhaltet. Die Einnahmeverfahren richten sich nach der Erfahrung des Sportlers, bzw. ob es die erste Kur oder bereits SARMs in der Vergangenheit genommen wurde. Je nach Stack lassen sich verschieden Wirkungsbereich stärken oder vernachlässigen.

SARM erstmals im Rampenlicht

Schaute man sich das jamaikanische Sprintteam in der Vergangenheit an, so liefen diese einem Rekord nach dem anderen davon. Ein Rekord jagte den nächsten und es hatte gefühlt kein Ende in Sicht. Wie war dieses möglich? Der wohl bekannteste des Teams ist Usain Bolt und hier soll es nun um eine Dame gehen, Bobby-Gaye Wilkins, die 2010 positiv beim 400m Lauf getestet wurde. Andarine (S4), wurde als leistungsförderndes Mittel festgestellt. Dieser Fall war der erster seiner Art, in dem nachgewiesen werden konnte, dass SARMS verwendet wurde. SARMS galt und gilt nach wie vor als die Zukunft des Muskelaufbaus und der Leistungssteigerung.

Die bekanntesten SARM und Co

Laut Studien, die bisher durchgeführt wurden, sollen SARM eine zehnfach stärkere Bindungsaffinität als Testosteron haben. Hier sollen die SARM gezielt an das anabole Gewebe gehen und androgenes Gewebe (z.B. die Prostata) weniger beeinflussen. Ebenfalls positiv soll sich dir Wirkung bei Knochengewebe zeigen, wie bei Nandronol .Derzeit geht man davon aus, dass sich bis zu 100 SARMs in den Forschungslaboren befinden. Hier sollen die gängigsten aufgelistet werden, um einen groben Überblick zu bekommen.

  • Andarine
  • Cardarine
  • Ligandrol
  • Ostarine
  • Radirol
  • YK-11
  • Ibutamoren
  • Stenabolic

Die oben genannten SARM lassen sich entweder seperat konsumieren oder, wie oben bereits erwähnt, als Stack kombinieren. Wer sich für die einzelnen Wirkungsweisen der SARMs interessiert, was dringend gerarten wird, der möge explizit zu der Kategorie des gewünschten SARM wechseln. Alle weiteren wichtigen Informationen lassen sich dort entnehmen.
Es folgt eine Tabelle mit den gängigsten SARMs und Co.

SARMAllgemeine Information
AndarineAuch bekannt als GTx-007 und S4, wurde dieses vom amerikanischen Pharmaunternehmen GTx entwickelt. Vorwiegend wird Andarine während Diätphasen verwendet. Es sorgt hier für einen Erhalt der Muskelmasse und der Kraft und kann somit die Fettverbrennung erhöhen. Die üblichen Dosierungen des Andarine bewegen sich bei Männern zwischen 50mg-100mg pro Tag und bei Frauen zwischen 10mg-50mg. Die Nebenwirkungen sollen durch eine schleichende Dosierung minimiert werden können. Soll heißen, dass mit einer geringen Dosis gestartet wird und innerhalb von zwei Wochen diese kontinuierlich erhöht wird, bis das Maximum erreicht wird. Dieses sollte nach spätestens drei Wochen erreicht sein. Beim Andarine sollte im Vergleich zu anderen SARM die Einnahmezeit möglichst gering ausfallen. Nach maximal acht Wochen sollte daher schluss sein. Es empfiehlt sich dringends eine Post Cycle Therapie mit einem SERM (Selektiver Östrogenrezeptor-Modulator), der die körpereigene Testosteronproduktion wieder ankurbelt. Geeignet hierfür sind Tamoxifen (Nolvadex). Zusätzlich sollte ein Aromatasehemmer verwendet werden. Anastrozol (Arimidex) ist hier anzuraten.
Letzten Endes ist zu sagen, dass es auch bei SARM keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Die Einnahme sollte wohl überlegt sein und eine ärztliche Überwachung wird empfohlen.
CardarineBekannter unter der Bezeichnung GW-501516 und Endurobol, zählt es eigentlich nicht zu der Familie der SARM sondern gehört zu der Wirkstoffgruppe der PPARδ-Agonisten. PPARδ-Agonisten (Peroxisome Proliferator-Activated Receptor Delta) stellen nukleare Hormonrezeptoren dar. Der Körper wird in diesem Fall umprogrammiert und zwar dahingehend, nicht die Kohlenhydrate als bevorzugte Energiequelle zu wählen, sondern die Fette. Gleichzeitig wird die Aufnahme der Glucose in die Skelettmuskulatur gefördert. Die allgemeine Ausdauer der Musklulatur wird hier besonders positiv beeinflusst, so das Cardarine besonders bei Ausdauersportlern beliebt ist. Die Dosierungen befinden sich im Rahmen zwischen 10mg-20mg pro Tag. Das Maximum der Einnahme liegt bei 12 Wochen. Es wird angeraten, die Dosierungen bzw. die maximale Einnahmezeit nicht zu überschreiten.
Auch hier gilt keine Wirkung ohne Nebenwirkung und eine ärztliche Überwachung wird empfohlen.
LigandrolAndere Bezeichnungen sind LGD-4033 und VK5211. Es befindet sich in der Krebsforschung bezüglich kataboler Zustände bei Krebstherapien. Ligandrol soll hier das Nonplusultra in Sachen Muskel- und Kraftaufbau sein. Laut Studien soll schon 1mg Ligandrol pro Tag ausreichen, um innerhalb von nur drei Wochen 1,5kg saubere Muskelmasse aufzubauen. Demzufolge soll es keine Wassereinlagerungen geben. In der Praxis sind dagegen bis zu 10mg üblich, was einen enormen Muskelwachstum zur Folge haben soll. Frauen sollten sich bei 3mg einordnen, um die Virilisierungserscheinungen (Vermännlichung) zu umgehen. Länger als acht Wochen sollte Ligandrol nicht eingenommen werden. Erwiesenermaßen eignet sich Ligandrol ideal für den Muskelaufbau und ist in Sachen Fettverbrennung nicht zu empfehlen. Deswegen wird es im Bodybuilding vor allen Dingen in Muskelaufbaukuren verwendet. Es wird eine milde Post Cycle Therapie angeraten, da sich die Nebenwirkungen verhältnismäßig in Grenzen halten. Empfohlen wird Clomiphen und in innerhalb weniger Woche sollte die körpereigene Testosteronproduktion wieder im Normalbereich sein.
OstarineEnobosarm, GTx-024, MK-2866 oder SARM-S22, alles Synonyme für ein und den selben Wirkstoff. Entwickelt vom amerikanischen Pharmaunternehmen GTx und Merck & Co, wird es bei Behandlungen von Brustkrebs bei Frauen untersucht und gilt als das am weitesten entwickelte SARM. Es soll ideal für den Muskelaufbau sein und dazu noch während den Diätphasen den dazugewonnenen Anteil an Muskelmasse erhalten (antikatabole Wirkung). Kurz gesagt, ein sauberer Muskelaufbau und Erhalt im Anschluss. Dazu soll es zur Heilung von Gelenk- und Sehnenapparat beitragen. Die Dosierung liegt ca. bei 25mg am Tag und die Einnahme sollte nicht länger als vier Wochen dauern. Frauen sollten bei 3mg pro Tag einnehmen. Bei erhöhter Dosis können hier auch Virilisierungserscheinungen auftreten. Wird der Regelfall eingehalten, kann sich die körpereigene Testosteronproduktion nach Beenden der Kur selbstständig wieder erholen. Maximl acht Wochen sollte eine Kur gehen. Verwendet man es länger als vier Wochen, sollte im Anschluss eine Post Cycle Therapie verwendet werden, wobei Clomiphen Citrat ausreicht.
Auch hier, keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Eine wohlüberlegte Einnahme mit ärztlicher Überwachung wird empfohlen.
RadirolDer Modulator RAD140, der die Wirkung von Testosteron erhöht und die Nebenwirkungen des anabol-androgenen Steroid reduziert. Daher ist es eines der interessantesten SARMS überhaupt. Doch auch ohne den Zusatz an Testosteron macht RAD140 seinem Ruf alle Ehre. In Tierstudien konnte eine um 120% anabolere Wirkung als bei einem Testosteron Propionat (hier wurde zusätzlich ein Ester ans Testosteron gehängt, um es im Körper länger haltbar zu machen) festgestellt werden. Die Nebenwirkungen vielen dabei weitaus geringer als bei herkömmlichen anabolen-androgenen Steroiden aus. Es soll mit RAD140 zu einem qualitativ hochwertigem Muskelaufbau und anschließenden zu keinem Verlust der gewonnenen Muskelmasse kommen. Gleichzeit sorgt RAD140 in der Alzheimforschung für Furore. Es soll eine schützende Wirkung vor neurodegenerativen Krankheiten besitzen und gilt als Hoffnungsschimmer. Die Dosierung liegt bei Männer um die 10mg und bei Frauen um die 5mg pro Tag. Länger als acht Wochen sollte die Kur nicht gehen. Eine milde Post Cycle Therapie wird empfohlen, da noch nicht hinreichend bewiesen werden konnte, inwieweit es die körpereigene Testosteronproduktion hemmt.
YK-11Benannt nach dem Leiter des Studienteams rund um YK-11, Yuichiro Kanno, ist es wohl eins der SARM mit viel Potential. Nicht nur die klassische selektive Wirkung, sondern auch die Funktion eines Myostatinhemmer soll dieser SARM in sich tragen. Myostatin ist für den regulierten Muskelwachstum zuständig. Mehr Muskeln bedeutet auch immer eine höhere Stoffwechselaktivität und einen erhöhten Kalorienbedarf. Seit geraumer Zeit wir an so einem Mittel geforscht, doch bis dato gibt es keines, was als Arzneimittel zugelassen wurde. Laut zwei Studien, die bisher erschienen sind, soll YK-11 eine stärkere Wirkung in punkto Muskelzuwachs besitzen, als Dihydrotestosteron (DHT, Metabolit des Testosteron und das eigentlich wirksame Androgen in vielen Organen). Zu den Nebenwirkungen ist aufgrund der geringen Studienzahl nichts zu sagen. Es wird trotzdem empfohlen eine Post Cycle Therapie mit Clomiphen zu machen. Die Dosierungen liegen bei 10mg bei den Männern und bei ca. 5mg bei den Frauen. Der Einnahmezeitraum sollte maximal acht Wochen betragen.
Auch hier soll mit Bedacht eingenommen werden. Da die Studienlage so dünn ist, wird empfohlen sich die Einnahme gut zu überlegen und gegebenenfalls diese von einem Arzt überwachen zu lassen.
IbutamorenEigentlich unter MK-677 bekannt, trägt dieser Agonist verschiedene Namen. MK-0677, L-163,191 oder früher unter Oratrope bekannt, um einige zu nennen. Bereits im ersten Satz als Agonist bezeichnet, handelt es sich hier im eigentlichen Sinne um keinen selektiven Androgenenrezeptor-Modulator (SARM), sondern um eine Chemikalie (HGH-Sekretagogum), die sich an einen Rezeptor bindet und diesen aktiviert. MK-677 ahmt hier die Wirkung des Ghrelin (Hungerhormon) nach und soll auch eine zusätzliche Ausschüttung des Wachstumshormons (GH) bewirken. Der Ursprung dieses "SARM" liegt in der Forschung für ein Mittel gege Muskelschwund, Osteoporose und Übergewicht. Seit 1995 wird an der Substanz geforscht. Nicht nur eine zusätzliche Ausschüttung des Wachstumshormon, sondern auch eine Erhöhung des IGF-1-Pegels (auch Somatomedine=Polypeptide, die als Wachstumsfaktoren wirken) soll Vorteile mit sich bringen. Ibutamoren soll laut Studien zu einer Erhöhung des Hormonspiegels, zu einer Erhöhuung der Muskelmasse, sowie zu einer Verbesserung der Knochendichte beigetragen haben. Ein weiterer positiver Effekt soll sein, dass es keine negativen Auswirkungen auf den Cortisol-Spiegel haben soll. In den ersten zwei bis drei Wochen sollen verstärkt Wassereinlagerungen auftreten, die dann wieder abklingen. Die Dosierungen schwanken zwischen 5mg und 50mg. Allgemein wird eine Menge von 2 x 25mg am Tag empfohlen. Die maximale Einnahme sollte zwischen 6-12 Wochen liegen. Meistens lässt hier bereits die Wirkung nach sechs Wochen nach. Bis her ist noch nicht bekannt, ob und wie sich MK-677 auf die körpereigene Testosteronproduktion auswirkt. Von daher gibt es momentan noch keinen Bedarf einer Post Cycle Therapie. Zum Abschluss sei wieder gesagt, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt.
Das Thema SARMs ist eine relativ junge Thematik, welche noch in den Kinderschuhen steckt. Hier sei hervor zu heben, dass die Einnahme stets wohl überlegt sei und ärztlicher Überwachung empfohlen wird.
StenabolicAuch bekannt als SR9009, handelt es sich hier nicht direkt um einen selektiven Androgenrezeptor Modulator, sondern um ein so genanntes Rev-Erb Ligand. SR9009 bindet sich in dem Fall an eine Gruppe von Proteinen, die man als Rev-ErbA bezeichnet. Das Anbinden des SR9009 Moleküls an diese Proteingruppe verstärkt dessen Wirkung. SR9009 beeinflusst unter anderem den Lipid- und Glucosemetabolismus und nimmt Einfluss auf die Fettspeicherzellen. Stenabolic erhöht die Mitochondrienanzahl in der Muskulatur und veranlasst somit eine Verbesserung der allgemeinen Ausdauer und der Muskelkraft. In einer Studie mit Mäusen konnten diese um bis zu 50% schneller laufen. Zusätzlich wird auch die Anzahl der Makrophagen erhöht. Um zu verstehen, wie wichtig diese Makrophagen sind, hier ein paar Aufgaben ihrerseits:
  • Initiiert und reguliert Abwehrreaktionen des Körpers gegen Entzündungen
  • Phagozytose (Eliminieren Bakterien in körpereigenen Zellen)
  • Vernichtung von Tumorzellen
  • Beseitigung von Zelldetritus (Zell- und Gewebsverfall)
  • Antigenpräsentaion (Sichtbarmachung von körpereigenen und körperfremden Molekülen)
  • Wundheilung
Kurz gesagt, defekte Mitochondrien werden entfernt und durch neue ersetzt. Folglich kann man sich auch vorstellen, in welchen medizinischen Bereichen SR9009 zum Einsatz kommt. Gegen Diabetes Typ II, eine Verbesserung des Cholesterinspiegel und ebenso gegen Sarcopenia (altersbedingter Abbau von Muskelmasse und Muskelkraft), um welche zu nennen, sind Einsatzgebiete in der Medizin. Wie sehen die Dosierungen aus? Empfohlen wird eine Tagesdosis von 20mg-30mg. Da die Halbwertszeit von SR9009 sehr kurz ist, empfiehlt es sich alle zwei bis vier Stunden je nach Gesamtmenge immer 1/3 zu nehmen. Bei 30mg Tagesdosis wären das alle vier Stunden 10mg. Nebenwirkungen sind bei Stenabolic bis dato noch nicht bekannt. Es zeigt auch keine Auswirkungen auf die körpereigene Testosteronproduktion. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich einen Leber- Nierenschutz (N2Guard), 3-5 Kapseln am Tag, zu sich nehmen.
Die Einnahme sei auch hier wohl überlegt, da es noch keine aussagekräftigen Langzeitforschungen gibt. Eine medizinische Überwachung wird empfohlen.

Ein kleines Fazit

Es gibt diesen allzu bekannten und weisen Spruch, die Dosis macht das Gift. In Bezug auf SARMs sieht die Faktenlage momentan so aus, dass es keine Langzeitstudien am Menschen gibt. Alle Nebenwirkugen, die in Tierversuchen aufgetreten sind, kamen unter anderem auch durch überhöhte Dosierungen zu Stande. Die positiven Wirkungseigenschatften natürlich ebenso. Es ist offensichtlich, dass die Forschung an anabol/androgenen Steroiden weiter fortgeschritten ist, als bei SARMs, logischerweise, was die altbekannten Steriode nicht gerade nebenwirkungsfreier, bzw. sicherer in ihrer Verwendung gemacht hat. Wer eine Alternative zu den herkömmlichen Sterioden sucht und sich den eventuell positiven, wie auch negativen Konsequenzen bewusst ist, sollte SARMs ruihg in Betracht ziehen. Wie oben bereits erwähnt, die Dosis macht das Gift und wenn die Einnahme ärztlich überwacht wird, bzw. vor der Einnahme mit seinem Arzt des Vetrauens gesprochen wird und man für sich selbst entschieden hat, SARMs zu konsumieren dann möge dem nichts im Weg stehen. Eine gründliche Recherche bezüglich der selektiv Androgenrezeptor Modulatoren wird dem selbstverständlich vorausgesetzt. Schließlich trifft im Endeffekt jeder diese Entscheidung für sich, aus was für Gründen auch immer.

Topseller
Olympus Labs Ghar1ne Olympus Labs Ghar1ne
Inhalt 92 Gramm (76,03 € / 100 Gramm)
69,95 € *
Instant-checkout mit
Revange Nutrition Core Labs YK-11 Revange Nutrition Core Labs YK-11
Inhalt 120 Gramm (37,42 € / 100 Gramm)
44,90 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Cardar1ne Olympus Labs Cardar1ne
Inhalt 92 Gramm (70,60 € / 100 Gramm)
64,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Mass GH Olympus Labs Mass GH
Inhalt 93 Gramm (85,97 € / 100 Gramm)
79,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Massacr3 Olympus Labs Massacr3
Inhalt 50 Gramm (119,90 € / 100 Gramm)
59,95 € *
Instant-checkout mit
Revange Nutrition Core Labs MK-677 Revange Nutrition Core Labs MK-677
Inhalt 53.5 Gramm (140,09 € / 100 Gramm)
74,95 € *
Olympus Labs Ostar1ne Olympus Labs Ostar1ne
Inhalt 0.32 Kilogramm (187,34 € / 1 Kilogramm)
59,95 € *
Brawn Nutrition O-Bol Brawn Nutrition O-Bol
Inhalt 100 Gramm
49,90 € *
Filter schließen
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
1 von 3
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
NEU
Olympus Labs Ykar1ne
Olympus Labs Ykar1ne
Inhalt 80 Gramm (112,44 € / 100 Gramm)
89,95 € *
Instant-checkout mit
NEU
Olympus Labs Dermastrength Unleashed
Olympus Labs Dermastrength Unleashed
Inhalt 120 Milliliter (62,46 € / 100 Milliliter)
74,95 € *
Instant-checkout mit
NEU
Olympus Labs Radar1ne
Olympus Labs Radar1ne
Inhalt 80 Gramm (81,19 € / 100 Gramm)
64,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Endura Shred
Olympus Labs Endura Shred
Inhalt 90 Gramm (66,61 € / 100 Gramm)
59,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Ostar1ne
Olympus Labs Ostar1ne
Inhalt 0.32 Kilogramm (187,34 € / 1 Kilogramm)
59,95 € *
Pro Nutrition Ostarine MK-2866
Pro Nutrition Ostarine MK-2866
Inhalt 100 Gramm
49,95 € *
Instant-checkout mit
Pro Nutrition RAD-140
Pro Nutrition RAD-140
Inhalt 30 Gramm (166,50 € / 100 Gramm)
49,95 € *
Instant-checkout mit
Hi-Tech Pharmaceuticals Anavar
Hi-Tech Pharmaceuticals Anavar
Inhalt 226.6 Gramm (30,87 € / 100 Gramm)
69,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Cardar1ne
Olympus Labs Cardar1ne
Inhalt 92 Gramm (70,60 € / 100 Gramm)
64,95 € *
Instant-checkout mit
Hi-Tech Pharmaceuticals Laxogenin 100
Hi-Tech Pharmaceuticals Laxogenin 100
Inhalt 57 Gramm (96,40 € / 100 Gramm)
54,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Mass GH
Olympus Labs Mass GH
Inhalt 93 Gramm (85,97 € / 100 Gramm)
79,95 € *
Instant-checkout mit
Olympus Labs Ghar1ne
Olympus Labs Ghar1ne
Inhalt 92 Gramm (76,03 € / 100 Gramm)
69,95 € *
Instant-checkout mit
1 von 3
Zuletzt angesehen
10% Neukundenrabatt

Newsletter abonnieren

Neuigkeiten, exklusive Angebote und mehr erhalten!
Jetzt abonnieren und 10% Neukundenrabatt sichern!

Kostenlos! Abmeldung jederzeit möglich.